Liebe Eltern, liebe Kollegen,

Ihr Kind/Jugendlicher/Schüler ist evtl. von einer Teilleistungsschwäche betroffen?
Was getan werden kann.


Keine Teilleistungsschwäche ist wie die andere!
Rechenschwache und lese-rechtschreibschwache Kinder und Jugendliche benötigen individuelle Hilfe, zugeschnitten auf ihre individuelle Problematik.

Normaler Förderunterricht in den Schulen (Großgruppen) und außerschulische Nachhilfe bzw. vermehrtes Üben/Pauken ("bis der Knoten endlich platzt") führen bei Kindern
und Jugendlichen mit Teilleistungsschwächen zu keiner wirklichen, vor allem langfristigen Verbesserung.
Schlimmstenfalls wird damit sogar das Gegenteil erreicht: Die Frustration nimmt zu, weil grundlegende inhaltliche, psychische und neuropsychologische Voraussetzungen, die für erfolgreiches Lernen benötigt werden, beim Kind u
nd Jugendlichen (noch) nicht vorhanden sind. Antrainiertes oder auswendiggelerntes Wissen ist schnell wieder vergessen, weil es nie wirklich verstanden wurde. Die Leistungsmotivation kann vermindert sein, was sich oft auf andere Schulfächer überträgt (Generalisierung). Es geht viel wertvolle Zeit verloren.

Sekundärsymptome (z.B. Schul- und Versagensangst, Schmerzen, Übelkeit) können die Folge sein, die oftmals zusätzlich psychotherapeutische Hilfe erforderlich machen.


Im Rahmen einer integrativen Lerntherapie werden sowohl Lernausgangslage als auch Ursachen für Lernprobleme sehr genau analysiert und berücksichtigt.
Nach ausführlicher, differenzierter Diagnose und Anamnese wird ein individueller Therapieplan erstellt und an den positiven Ressourcen angesetzt.
Neues Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten soll entwickelt und die Angst vor dem fachlichen Versagen abgebaut werden.
Das Kind wird dort abgeholt, wo es gerade steht. Entspannungsverfahren helfen zusätzlich, Ängste abzubauen.

Begleitend dazu werden die Eltern angeleitet, wie eine häusliche Förderung zwischen den Therapieeinheiten aussehen sollte.


Nur eine Einzel- bzw. Kleingruppentherapie durch eine qualifizierte Fachkraft kann diesen intensiven Dialog ermöglichen und eine hochwertige Förderung gewährleisten

 

Qualifiziert bedeutet: Pädagogisch-psychologische Fachkräfte (Basisqualifikation),
d.h. Lehrer nach dem
Referendariat (2. Staatsexamen), Diplom-Psychologen, Diplom-[Heil/Sprach/Sozial]Pädagogen, Diplom-Ergotherapeuten/Logopäden mit vollständig abgeschlossener (akademischer) Ausbildung (keine Studenten oder Schüler!) und umfangreichen lerntherapeutischen Zusatzqualifikationen (über mehrere hundert Stunden).

Von großem Vorteil ist außerdem ein wissenschaftliches und fachdidaktisches Hochschulstudium in Mathematik ("Didaktik der Arithmetik/
Erstrechnen") und/oder Sprache/Deutsch ("Schriftspracherwerb/Erstlesen") - je nach lerntherapeutischem Schwerpunkt - sowie die Anbindung an einen Berufsverband (Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V./FIL Fachverband für integrative Lerntherapie e.V.).

Lerntherapie, die neben der reinen Therapiezeit natürlich Vor- und Nachbereitungszeit, Gespräche mit den Eltern und anderen beteiligten Fachkräften, kontinuierliche Fort- und Weiterbildung auch meistens ein begleitendes Übungsprogramm sowie alle Therapie- und Verbrauchsmaterialien (Kopien, Mappen, kleine Spiele etc.) beinhaltet, hat daher ihren Preis:
"Eine qualifizierte Lerntherapie kostet ungefähr 60 Euro/Stunde"
(Quelle: Eltern-Kursbuch Grundschule - Kinder fördern, fordern und erziehen, Cornelsen 2006).

Als Vergleich:
Einzelcoaching für Erwachsene bei qualifizierten Coachs (z.B. selbstständigen Unternehmensberatern) kostet zwischen 75 und 100€/Stunde.
Selbstständige Handwerker verdienen ab 50 €/Stunde (zzgl. Mwst.).



Lerntherapeuten, die seriös arbeiten wollen,


- beantworten Ihnen alle Fragen zur therapeutischen Arbeit, Person, Basis-
(pädagogisch-psychologische Fachkraft) und Zusatzqualifikation.

- sind in der Lage, fundierte (auch international anerkannte) Diagnosen durchzuführen und daraus entsprechende Therapiepläne abzuleiten.
Ohne Diagnose - keine Therapie !

-
vereinbaren Verträge mit minimalen Kündigungszeiten (max. 4 - 6 Wochen).
"Mindestvertragslaufzeit" sollte ein Fremdwort sein.

-
lassen Ihnen genügend Bedenkzeit für einen Vertragsabschluss oder Diagnostiktermin.
Unterschreiben oder entscheiden Sie bitte niemals etwas unter Druck!

-
sind bereit, jede Therapieeinheit zu reflektieren bzw. erklären.

-
stehen in Kontakt mit anderen Beteiligten (Fachlehrer/in, Ergotherapeut/in, Kinderpsychologen etc.)
zwecks interdisziplinärer Zusammenarbeit/kollegialer Beratung.

-
kennen ihre Grenzen bzw. Verantwortung und verweisen (falls keine Lerntherapie erforderlich sein sollte) an andere Fachkräfte (z.B. bei Wahrnehmungsstörungen an
Ergotherapeuten) oder -einrichtungen.

-
bilden sich kontinuierlich bei externen Anbietern fort, um auf dem neuesten Stand der Forschung zu bleiben.

-
und vieles mehr.....


Geben Sie sich nicht mit weniger Qualität für Ihr Kind zufrieden!